Therapie · Narkose
Narkoseverfahren
Vollnarkose, Betäubung über den Rücken, Nervenblockade, Schmerzkatheter.
Was ist das
Welche Narkose infrage kommt, hängt vom Eingriff ab, von Ihren Vorerkrankungen und von Ihrem Wunsch. Bei der Vollnarkose schlafen Sie. Ein Schlauch oder eine Maske sichert die Atmung. Bei der Betäubung über den Rücken bekommen Sie ein Mittel in den Rückenmarkskanal. Der Unterkörper wird gefühllos. Sie bleiben wach oder bekommen zusätzlich ein Schlafmittel. Bei der Nervenblockade betäuben wir nur einen einzelnen Nervenstrang, zum Beispiel für Schulter oder Fuß. Der Schmerzkatheter ist ein dünner Schlauch, der an diesem Nerv liegen bleibt und über mehrere Tage Schmerzmittel abgibt.
Wie es abläuft
- Vorgespräch mit dem Narkosearzt. Wir sprechen über Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien und frühere Narkosen.
- Nüchtern bleiben. In der Regel sechs Stunden nichts essen und zwei Stunden nichts trinken außer klarer Flüssigkeit.
- Wir legen einen Zugang und schließen die Überwachung an.
- Die gewählte Narkose beginnt.
- Sie wachen im Aufwachraum auf und bleiben dort, bis Kreislauf und Reflexe sicher sind.
Ausführlich im Heft: Schlittenprothese, Spinalkanalstenose
Verfasst und fachlich geprüft von Dr. med. Christian Mauch, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Arthrosezentrums, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Arthrosezentrum an der Maybach Klinik, Maybachstraße 50, 70469 Stuttgart, Telefon 0711 896 550 0. Fachlich geprüft am 24.08.2026, zuletzt geändert am 21.09.2026. Die Seite ersetzt keine Untersuchung.

